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Der Umgang nicht
behinderter Kinder mit behinderten Kindern im Alltag ist heute immer
noch nicht selbstverständlich. Es gibt einige Initiativen, die
daran
arbeiten, dass behinderte Menschen in unserer Gesellschaft auch in
ihrer Freizeit integriert leben können. Meistens sind dies
Einzelprojekte, die zudem vom Nutzer teuer bezahlt werden
müssen. Kinder und Jugendliche mit Down-Syndrom sind immer,
wenn auch in unterschiedlichem Ausmaß, geistig behindert und
körperlich beeinträchtigt.
Aber wir wissen
heute, dass viele geistig behinderte Menschen - z.B. Menschen
mit Down
Syndrom
- erfolgreich gefördert werden können. Sie brauchen
nur viel länger als andere Menschen, erreichen sicher einige
Ziele nie, aber je mehr Chancen sie bekommen, mit durchschnittlich
entwickelten Menschen gleichen Alters zusammentreffen,
umso eher sind gezielte Förderungen erfolgreich.
Aus diesem Wissen
heraus, hat sich der Verein PRO DOWN Heidelberg zur Aufgabe gemacht, Initiativen,
die der Integration von Kindern und Jugendlichen mit Down-Syndrom und
anderen Behinderungen im Freizeitbereich dienen, gezielt zu fördern und zu unterstützen.
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LOTHAR BINDING EHRENAMTSPREIS
FÜR PRO DOWN e.V.
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Von integrativen Freizeitangeboten profitieren sowohl behinderte als auch nicht behinderte Kinder. |
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Die fröhliche Trommel-Gruppe vor dem
Band-Connection-Haus in Walldorf. |
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Dicke Trommeln und laute Becken
Junge Leute hatten viel Spaß
beim Percussion-Tag
Sie hatten den ganzen Tag getrommelt, geklatscht,
am Schlagzeug gesessen und das große Becken
zum Klingen gebracht – und beim Abschied stand
für die meisten schon fest: Wir sind nächstes Jahr
auch wieder mit dabei!
Schon zum dritten Mal fand in Walldorf der integrative Percussion-Tag bei „Band-Connection“
statt, gefördert und damit erst möglich gemacht
durch „Pro Down“. Kirsten Ehrhardt und
Norbert Hirt, selbst Eltern eines Sohnes mit Down-Syndrom, hatten ihn organisiert, geleitet wurde er von Profimusiker Daniel Sich aus Mannheim.
Einen ganzen Maisonntag ging es laut und lustig zu. Gemeinsam wurde der Rhythmus mit dem
ganzen Körper erspürt, weitergegeben und
verändert. Alle Jugendlichen und jungen
Erwachsenen mit und ohne Handicap konnten sich
auch solistisch ausprobieren, ob auf den Bongos, einem Cajon oder ihren mitgebrachten Trommeln.
Natürlich übten vor allem die aufgebauten
Schlagzeuge eine große Anziehungskraft auf alle
aus. Stolz präsentieren die Teilnehmer am Ende
ihren abholenden Eltern ein paar Hörproben.
Und weil auch die Sandwiches und Kuchenstücke
schmeckten, waren am Ende des Tages alle
sehr zufrieden. |
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